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Mittwoch, 18. Januar 2012

Dann machte es nur noch schhhhhhhh und überall war Wasser

... oder: "Der Hersteller spart Geld, der Verbaucher zahlt Nerven."

"Es war ein Mal die kleine Muh, die hievte einen 6er-Träger Wasser in den Keller. Im Keller angekommen war sie froh, denn die Folie des Trägers war nach einer Minute Tragen gerissen, sodass der Träger sehr umständlich zu Transportieren war. Erleichtert ließ sie die schwere Last auf dem Boden ab und hörte nur noch schhhhhhh. Irritiert blickte die Muh sich um. Nach kurzem Lauschen wurde die Geräuschquelle lokalisiert: eine der Plastikflaschen musste undicht sein. Und da wurde die Pfütze um das Getränkepack auch schon größer. Es schhhhhhte fleißig weiter vor sich hin und plötzlich in Panik - weil Angst vorm Ertrinken - wühlte die Muh die betroffene Flasche aus der Folie und brachte sie ganz fix vor die Haustür, wo die Flasche weiterhin emsig im hohen Bogen ihre Ladung aus einem Loch am Boden abließ. Die Blumen dort hatten was zu feiern, es gab menschwürdiges Trinkwasser, juhu!"

Und dies war der Moment, wo ich mir ein mal mehr Gedanken darüber machte, wie scheiße das doch alles ist.
Erst merkt man es an den Trageschlaufen der Getränketräger: sie reißen ein oder werden von der dünnen Folie nicht gehalten, sodass jene reißt.
Außerdem an den "neuen" Plastikflaschen zu bemängeln: die schmalen Drehverschlüsse. Die sind mittlerweile dermaßen winzig geworden, dass ich (besonders mit kalten oder nassen Fingern) manchmal extreme Probleme habe, sie überhaupt geöffnet zu bekommen. Und das gleiche in grün bei Milchdeckeln: kaum einen halben Zentimeter hoch sind die Verschlüsse und greifen sich extrem unangenehm und schwer. Dazu kommt das extrem verkürzte Gewinde, wo ich mich manchmal frage, ob ich mir Sorgen machen muss, wenn die Sprudelflasche im Rucksack mal ein bisschen zu sehr geschüttelt wird. Hält dieses winzige Etwas diesem Druck denn wirklich stand?
Mein obiges Beispiel hat ja schon beschrieben, wie wenig die Flasche ansich aushält. Und wenn man dann mal direkt aus der Flasche trinkt, dann biegt sich das Plastik in der Hand dermaßen, dass man denken könnte es stände schon seit Stunden in der prallen Sonne und fängt langsam an zu schmelzen.
Das einzig gute an der Sache, das mir momentan einfällt: der geringere Plastikanteil verringert das Gewicht. Das ist aber auch schon alles.

Wenn man die Augen offen hält, entdeckt man bestimmt noch einige weitere, solcher Produktsparmaßnahmen.

Zum Beispiel auch die Plastiktragetüten, die man in diversen Discountern an der Kasse kaufen kann, strotzen nicht gerade vor Stabilität: manchmal habe ich Angst, dass mir die Griffe reißen. Sattdessen sind dann immer häufiger Produkte (zuletzt meine Webcam) dermaßen extrem eingepackt (Rundum-Plastikverpackung mit fetten Schweißnähten), wo ich mir manchmal denke, dass das doch auch sparsamer geht. Das übertriebene Maß an Produkt könnte man doch in andere Sachen stecken...

Kotz!

Man merkt wohl, dass ich mit nichts zufrieden bin. Seid ihr es?

So long, die Muh

7 Kommentare

18. Januar 2012 um 12:52

Ich hab letztens einen Bericht über den Sinn und Unsinn von Verpackungen gesehen - leider ist da mehr Unsinn als Sinn vorhanden. Gerade so komplett eingeschweißte Sachen (da ging es glaub ich um Lebensmittel) sind ja extrem idiotisch, weil man die nur mit extremem Schereneinsatz aufkriegt...

Es gibt viel zu viel Transport-/Verpackungszeug, mit dem man unzufrieden sein kann! Gerade das Wassertrage-Problem hab ich auch - schön, wenn der Griff mitten auf der Treppe den Geist aufgibt...

18. Januar 2012 um 12:59

Armes Muh XD du kotzt dich im Moment aber ganz schön oft aus ;)

18. Januar 2012 um 13:03

ach doch, diese übertriebenen Produktverpackungen bzw. extremen Sparmaßnahmen bei Verpackungen gehen mir auch sehr auf den S*** äääh... Geist :/
was ich auch nervig finde: super dünne Aludeckel auf Joghurt & Co.
man schafft es nie, die Dinger in einem Rutsch runterzubekommen, teilweise ist der Kleber so fest, dass gar nichts geht und dann schneidet man sich auch noch -.-

18. Januar 2012 um 18:00

Im Müller gabs die LE.In einer dunklen Ecke, wo sie sonst immer die "alten" LE´s hin verfrachten!

18. Januar 2012 um 18:02

pfa, ich bin auch kein fan von den Plastikflaschen, aber noch weniger von den Kisten mit den Glasflaschen, drum geh ich den Kompromiss ein und lass meinen Mann immer die Plastiksixpacks tragen haha.Ich hab auch schon östers geschafft n Loch in die Dinger zu kriegen, was eigentlich ganz lustig is wenn mans ins Gesicht kriegt haha.

19. Januar 2012 um 16:26

Oh man! Wie ich diese Billigverpackungen hasse. Da will man der Welt was gutes tun und kauft eine Tüte die zu 100% biologisch abbaubar ist und man stellt schon beim befüllen fest, dass die "Schweißnähte" alle aufgehen. Totaler Rotz!

8. Februar 2012 um 16:32

Mir geht das aber auch so! Die einen Dinge werden so wenig eingepackt, dass die Verpackung suchen muss. Und dann kriegt man ein Paket und da muss man sein Produkt drin suchen! Oder man kommt nicht ran, weil das Plaste so fest ist, dass man sogar zweifelt, ob die Schere das schafft! Ganz schlimm!

Liebe Grüße

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