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Dienstag, 22. Mai 2012

Lebensängste und wenn sich das auf die Träume auswirkt

Manchmal frage ich mich, ob es normal ist solche Gedankengänge zu haben, wie ich sie manchmal habe.

Ich habe hier auf dem Blog bereits öfter mal über Dinge philosophiert, die den Tod betreffen. Aktuell habe ich zu dem Thema ganz seltsame Gedanken; etwa, wie meiner wohl aussehen wird.

Dementsprechend fahre ich morgens mit dem Rad zur Arbeit und habe dann während ich da so am Strampeln bin eine Vision: in der kommenden Kurve rutscht mein Rad weg und der LKW, der mich gerade überholt rollt mal eben schön über mich drüber (Details lasse ich einfach mal weg).

Und solche Sachen kommen ständig, was ich einerseits beängstigend finde und andererseits auch deprimierend - weil ich mich dadurch total abgelenkt fühle. Abgelenkt davon, mich auf die wichtigen Dinge des Lebens zu konzentrieren.

Versteht mich nicht falsch, ich will hier gar nicht rumheulen - ich erhoffe mir mit dem Veröffentlichen meiner Gedanken viel mehr, dass mir das ein wenig dabei hilft, etwas zu ändern. Ich versuche nämlich aktiv zu verändern, was mich stört: ich will diese Gedanken nicht. Aber aktiv spontane Gedanken leiten? Geht sowas überhaupt?

Letzte Nacht bin ich erschreckt aufgewacht, als ich träumte, dass ein naher Verwandter von mir quasi durch meien Schuld von einem Zug erfasst wurde. Als der Zug zum Stehen kam ging das Suchen nach dem Menschen los und andere nahe Verwandte haben mit mir die betroffene Person gesucht, aber nicht gefunden. Bis er uns dann verletzt (als blutlose Details: einbeinig und mit einem fehlenden Daumen) auf den Gleisen auf uns zugekrochen kam und dann in sich zusammensank...

Ich kann mich nur noch erinnern, dass ich in dem Moment laut "112" geschrien habe - vermutlich ist mir das im Kopf geblieben, weil ich in einer tatsächlichen Notsituation ein mal blind vor Panik die 110 gewählt habe, die mir einfach mal NICHT helfen konnten...
Und dann habe ich mit einer Verwandten den schwer Verletzten auf eine Bank gehievt.

Ich bin aufgewacht. Und hatte einen Kloß im Hals. In dem Moment wusste ich nicht weiter. Ich habe wirklich Angst in eine solche Situation zu geraten. Das nimmt mir irgendwo die Freude am Leben, die ich haben könnte.



Deshalb will ich es jetzt angehen. Lebensbejahend denken. Man lebt nur ein mal und das sollte man nicht verschwenden. Puh, also... auf gehts!

So long, die Muh

6 Kommentare

22. Mai 2012 um 15:55

Wow, ich kann verstehen, dass solche Träume/Tagträume einen aus der Bahn werfen.

Umso mehr wünsche ich dir Kraft und Mut bei dem Unterfangen, das Leben positiv anzugehen...

22. Mai 2012 um 15:59

Lebensbejahend denken,dass gefällt mir. Ich hatte auch hin und wieder so Gedanken: Wenn ich das jetzt tue könnte dieses oder jenes schlimmes passieren.
Ich weiß nich, ich denke wenn etwas passieren soll dann passiert es früher oder später. Und wenn doch mal so Gedanken durchkommen dann versuche ich mich einfach mit schönen Gedanken abzulenken.

Anonym
22. Mai 2012 um 17:58

Liebe Muh,

ich denke nicht, dass dir das Aufschreiben der Gedanken im Blog hilft, diese zu überwinden und wieder deinen Lebensmut zu finden. Ich kann dir nur dringend ans Herz legen, darüber mit einem Arzt zu sprechen. Auch wenn du dir das im Moment nicht vorstellen kannst, aber man kann ganz schnell in eine böse und düstere Gedankenspirale abrutschen und nicht mehr rausfinden. Wie das enden kann, möchte ich hier gar nicht schreiben. Daher meine dringende Bitte: such dir professionelle Hilfe.
Alles Gute
Chris

22. Mai 2012 um 18:31

wow. sehr tiefsinniger post.
es ist schwer meine gedanken dazu gerade zu ordnen und formulieren, aber ich versuche es mal.
ich habe früher oft und viel über den tod nachgedacht, hatte albträume in denen ich oder mir liebe menschen umgekommen sind, unfälle, verbrechen, naturkatastrophen...
und ich glaube es hängt besonders mit der persönlichen stimmung ab, ob man sowas träumt oder nicht.
seit ich mit mir und meinem leben wieder zufrieden und meistens glücklich bin träume ich zwar vollkommen verrücktes zeugs, aber nicht mehr brutal oder tödlich, sondern witzig und verspielt.
ich glaube das unterbewusstsein hat da einen viel größeren einfluss drauf, als wir glauben...
ich weiß nicht, inwiefern das klappen kann, sich vorzunehmen ab jetzt nurnoch positiv zu denken. aber ich glaube es ist viel besser als über geträumte sachen noch viel intensiver nachzudenken, das macht es nicht besser.
dass man nur einmal lebt, es nicht verschwenden sondern genießen sollte finde ich allerdings auch und ich gebe mir jeden tag mühe, das auch zu tun. ich wünsche dir viel kraft dabei.

22. Mai 2012 um 20:34

Ach, jeder denkt über den Tod nach, ob nun über den eigenen oder über den anderer... Das ist ganz normal und Träume? Ich hatte letzte Woche einen Sohn, der auf den Kopf gefallen ist, außerdem habe ich auf der Schultoilette 'ne Katzenmutter mit Babys gefunden und die waren lila. Gestorben bin ich glaube ich auch mal... heute Nacht wurde ich verfolgt, von einer Person, die mich sehr an eine andere erinnerte. Du solltest Träumen keine große Bedeutung anheften, das macht nur trübsinnig, aber Deine Einstellung das Leben zu genießen find ich gut. :)

24. Mai 2012 um 10:11

Bin jetzt deine 300te Leserin geworden. Glückwunsch! :-)

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